Lachgas gegen die Angst
Es gibt viele Angstpatienten die bereits durch Lachgas beruhigt werden, bevor sie sich einer Zahnbehandlung unterziehen. Diese Art der Sedierung ist eine große Hilfe für den Patienten, der sich dadurch besser beim Zahnarzt entspannen kann.
Der Name „Lachgas“ ist bereits mehrere Jahrhunderte alt. Eigentlich handelt es sich dabei um eine Verbindung aus Sauerstoff und Stickstoff, die gemeinhin als Distickstoffoxid bekannt ist.
Lachgas an sich ist völlig geschmacks- und geruchlos. Es wird die moderne Technik ganz genau dosiert und gleichzeitig mit purem Sauerstoff gemischt. Dem Patienten wird eine Maske vor Mund und Nase gehalten über die das Gemisch dem Körper zugeführt wird. Sowohl die Sauerstoffsättigung vom Blut, als auch der Puls werden dabei permanent überwacht. Dies geschieht durch einen Sensor, der vor der Behandlung am Finger des Patienten befestigt wird.
Vorteile von Lachgas im zahnärztlichen Bereich
Nachdem der Patient das Gemisch eingeatmet hat, ist die Wirkung bereits nach kurzer Zeit spürbar. Der Körper ist restlos entspannt und doch ist der Patient vollkommen ansprechbar. Der Puls der unter normalen Angstzuständen an die Decke gehen würde, ist nun auf einem normalen Niveau. Auch die Zeit vergeht dem Patienten wesentlich schneller.
Das Lachgas wirkt sich nicht nur auf die innere Ruhe des Patienten aus, sondern auch auf das Schmerzempfinden. Natürlich kann Lachgas keine Betäubung der lokalen Anästhesie ersetzen, doch merkt der Patient das Setzen dieser Spritze nicht. (Die Spritze wird normalerweise immer so gesetzt, dass Patienten so gut wie nichts spüren).
Wie weit der Entspannungsgrad geht ist frei wählbar und durch die Technik leicht zu regulieren. Je nach Patient wird das Sauerstoffgemisch individuell hergestellt. So hat der Patient die Chance selbst zu entscheiden, wie tief seine Sedierung angesetzt werden soll.
Lachgas hemmt den Würgereiz
Ebenfalls sehr positiv ist die Wirkung des Lachgases im Bezug auf den normalerweise beim Patienten einsetzenden Würgereiz. Dieser wird schlicht und einfach gehemmt. Angstpatienten neigen zum Würgen, dies wird durch das Lachgas jedoch unterbunden.
Lachgas ohne Nebenwirkungen
Lachgas verlässt den menschlichen Körper sehr schnell. Dies hat zur Folge, dass Patienten bereits nach einer viertel Stunde wieder Auto fahren dürfen. Das Lachgas schafft es nicht in den Organismus des Körpers, sondern wird einfach wieder ausgeatmet. Wird es also korrekt angewendet, kommt es zu keinerlei Nebenwirkungen.
Die Zahnärzte dieser Praxis wurden hierfür speziell ausgebildet und können ihre Patienten gegebenenfalls auch gern beraten. Diese Methode zeichnet sich durch Innovation und Problemlosigkeit aus.