zahnspangeWer heute durch die Schulen geht, wird mindestens eine Hand voll Schüler treffen, die eine Zahnspange tragen. Dabei empfinden die meisten Teenager den Draht im Mund als sehr störend. Dann spielt es auch keine Rolle, ob es sich bei der Spange um eine festsitzende oder herausnehmbare Zahnspange handelt. Es ist einfach nur blöd. Aber zumindest sind die Jugendlichen nicht alleine. Denn etwa die Hälfte aller Teenager muss einmal zum Kieferorthopäden. Und dieser sieht nur in den wenigsten Fällen einen Weg, die Fehlstellungen im Mund auch ohne Zahnspange zu beseitigen. Dabei müssen Eltern jedoch darauf achten, ob die Zahnspange wirklich einen medizinischen Hintergrund hat oder nur für kosmetische Aspekte dienen soll. Im letzteren Fall sollte gemeinsam mit dem Kind entschieden werden, ob die Zahnspange nun wirklich sein muss oder nicht. Denn vor allem in der Pubertät sind die optischen Eigenschaften nicht zu verachten. Liegt keine medizinische Indikation vor, kann die Zahnspange auch ruhig noch ein wenig warten. Anders natürlich wenn durch die Fehlstellung im Gebiss andere gesundheitliche Probleme auftreten. Dazu können unter anderem:

  • Kieferprobleme
  • Migräne
  • Nackenschmerzen

gehören.

Die häufigsten Gründe für eine Zahnspange

60 Prozent aller Kinder und Jugendlichen leiden unter Zahnfehlstellungen. Dabei sind die meisten Fehlstellungen angeboren. Andere hingegen sind erworben, beispielsweise durch Angewohnheiten wie dem Daumenlutschen, Dauernuckeln an Trinkflaschen oder auch dem Nägelkauen. Bei vielen Kindern kann bereits im Alter von vier bis fünf Jahren am Milchgebiss erkannt werden, ob die bleibenden Zähne später genügend Platz haben oder nicht. In diesem Fall stehen die Zähne nicht in einem ordentlichen Bogen, sondern verschachtelt. Dies liegt einzig allein an dem Platzmangel. Generell kann dies aber auch passieren, wenn die Milchzähne bereits im Vorfeld durch den Befall von Karies gezogen werden müssen. 50 Prozent der kieferorthopädischen Behandlungen werden durch den Engstand der Zähne ausgemacht. Dicht befolgt von dem offenem Biss, Überbiss oder Vorbiss. Diese Probleme können aber niemals allein durch den Zahnarzt erkannt werden. Diese kann nur eine Vermutung äußern. Der Kieferorthopäde ist in diesem Fall immer der richtige Ansprechpartner und sollte entsprechend auch aufgesucht werden.

Wann muss eine Zahnspange sein

Auch wenn es viele Teenager oder Kinder nicht wahrhaben wollen, gibt es dennoch einige medizinischen Indikationen, bei denen eine Zahnspange einfach unerlässlich ist. Die Behandlung mit einer Zahnspange solle durchgeführt werden:

  • bei einem Überbiss
  • bei verlagerten Zähnen
  • bei einem Vorbiss
  • bei Engstand
  • bei Platzmangel
  • bei Lücken
  • bei einem offenen Biss
  • bei einem Tiefbiss
  • bei einem Kreuzbiss

Eltern müssen Kosten zahlen

Wichtig ist auch zu wissen, dass Eltern 20 Prozent der kieferorthopädischen Kosten selbst zahlen müssen. Nur in schweren Fällen übernehmen die Krankenkassen die kompletten Kosten. Aus diesem Grund kann auch eine Zusatzversicherung durchaus Sinn machen.

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